Der VW New Beetle Cabrio

Foto: JeLuf
1998 hatte VW ziemlich zuerst die Idee, Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, die an alte Zeiten erinnern (Retro-Modell). Der New Beetle hat frei stehende Kotflügel, eine runde Fronthaube und Trittbretter und ist unübersehbar die Wiederauferstehung des Käfers. Auch innen: Über dem Handschuhfach ist der Griff ähnlich, an der B-Säule die Halteschlaufen. Die Türen tragen Gepäcknetze und, natürlich, nicht einmal die Blumenvase am Armaturenbrett fehlt. Das Fahrwerk ist an der A4-Plattform orientiert. Wie auch der Golf IV, der Skoda Octavia und der Audi A3. Lediglich der Heckmotor konnte nicht realisiert werden. Neue Teile waren notwendig: Kühler, Lüfter, das Lenkrad mit drei Speichen, der veränderte Tankeinfüllstutzen, die Fahrzeugfedern und die Abgasanlage. Blinker sind nun in den Stoßfängern, es gibt keine Hupengitter mehr und längliche Außenspiegel.
Auf all dem basiert auch das Cabrio (seit 2003), was auf der IAA 2005 vorgestellt wurde. Wie beim Käfer-Cabriolet, liegt das Verdeck auf der Karosserie auf und wird vor Verschmutzung mit einer Persenning geschützt. Er hat flachere Kotflügel, flachere Stoßfänger, ovale Scheinwerfer aus Klarglas, schmalere Blinker vorn und zweifarbige Rückleuchten, die somit sehr auffällig wirken.
Eine zentrale Verriegelung ersetzt das Beifahrertürschloß.
Die Nachfolge kommt bald: das nächste Modell wird entweder 2011 oder ein Jahr später auf die deutschen Straßen entlassen. Hergestellt wird der Beetle immer noch im mexikanischen Pueblo-Werk und das schon seit 2003.
Als Nachfolger des Käfer-Cabrios hat das VW New Beetle Cabrio ebenfalls schnell die Herzen der Menschen für sich gewinnen können. |