Der Nissan 350 Z Roadster
Foto: Hatsukari715
Autos wie der Nissan 350 Z Roadster haben nur eine Daseinsberechtigung: den puren Fahrspaß. Ebenso wie sein direkter Konkurrent Porsche Boxster S glänzt der 350 Z mit Technik vom Feinsten in allen Bereichen. Allerdings ist der Nissan-Roadster mit etwa 37.000 Euro Einstiegspreis um satte 14.000 Euro billiger als der Boxster. Und dabei kommt der Porsche noch "nackt" daher, während Nissan schon in der Grundausstattung Klimaautomatik, Xenon-Licht, CD-Wechsler und eine 240-Watt-Bose-Anlage spendiert. Der 301 PS starke, vorne längs sitzende Motor des 350 Z klingt bulliger und kräftiger als der etwas feinere Boxster, auch die Karosserie wirkt ursprünglicher und kraftvoller. In der Spitze bringt es der 350 Z auf 250 km/h.
Trotz dieser Leistung hält die angenehm präzise Lenkung das Kraftpaket gut auf der Straße. In Kurven findet er ganz einfach seine Ideallinie. Der zweisitzige 350 Z mit seinem halbautomatischen Stoffverdeck (schließt und öffnet in weniger als 20 Sekunden) hat als technische Raffinesse eine Le-Mans-Erprobte einteilige Kardanwelle aus kohlefaserverstärktem Verbundmaterial wie die Sportprototypen, die Nissan in den 90er Jahren bei den berühmten 24-Stunden-Rennen eingesetzt hat. Diese Konstruktion spart bis zu 40 Prozent Gewicht und bringt Vorteile beim Crash-Verhalten. Zudem hat Nissan eine "Zone Body"-Konstruktion entwickelt, die dank der exakt berechneten Knautschzonen an Front und Heck einen Großteil der Aufprallenergie schluckt und die Passagierzelle intakt lässt.
Das schnittige, sportliche Nissan 350 Z Roadster Cabrio erfreut nicht nur die Autofahrer in seiner Heimat Japan, sonder hält auch hierzulande Einzug. |